InfoPool – Wirtschaftsdünger

WirtschaftsdüngerGesetze – Allgemeines – Lagerung – Ausbringung – Import

InfoPool Wirtschaftsdünger
(Gülle, Mist, Festmist, Geflügelmist, Hühnertrockenkot etc.)

Landesnetzwerk Niedersachsen
Stand 07/2013 (aktualisiert 05-2015)


 

Verbesserung der düngerechtlichen Überwachung durch Zusammenarbeit zwischen Genehmigungsbehörden und Düngebehörde
Gem. RdErl. d. ML, d. MS u. d. MU v. 24.4.2015
– 404/104-60202/2-1-160 –
(Auszug aus Nds. Ministerialblatt 2015-17)

Der aktuelle Gemeinsame Runderlass (Gem.RdErl.) vom 24.4.2015 regelt die Zusammenarbeit zwischen Genehmigungs- und Überwachungsbehörden für Tierhaltungs- / Biogasanlagen und der Landwirtschaftskammer als Düngebehörde bei Genehmigungsverfahren und der Überwachung.

Veröffentlicht wurde der Erlass im Niedersächsischen Ministerialblatt 2015/Nr. 17.

 

Niedersachsen schränkt die Herbstdüngung ein

Mehr Schutz für das Grundwasser

HANNOVER. Niedersachsen zieht Konsequenzen aus den Warnungen in jüngster Zeit vor einem teilweisen Anstieg der Nitratwerte im Grundwasser: Die Herbstdüngung mit organischen Düngern wird in diesem Jahr per Erlass eingeschränkt. „Die negativen Meldungen sind für mich Besorgnis erregend. Ich sehe mich gezwungen, dagegen etwas zu tun“, sagte Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer in Hannover. Er habe die Landwirtschaftskammer Niedersachsen mit der Umsetzung beauftragt, „sodass die Herbstdüngung mit organischen Düngern eingeschränkt wird“.

Hierzu auch folgender Link:
Keine Gülle- und Gärrestdüngung nach Mais

Nach der Getreideernte muss vor der Durchführung der Düngungsmaßnahme wieder die Frage beantwortet werden, ob das Wintergetreide, der Winterraps oder die Zwischenfrucht für eine optimale Entwicklung im Herbst eine N-Düngung benötigt und welche Vorgaben der Düngeverordnung zu beachten sind. Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat in einem aktuellen Erlass die Herbstdüngung geregelt. Die Inhalte werden nachfolgend näher erläutert.

 


Verordnung über das Inverkehrbringen von Düngemitteln, Bodenhilfsstoffen, Kultursubstraten und Pflanzenhilfsmitteln (Düngemittelverordnung – DüMV 05.12.2012)

 


Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft
Wirtschaftsdünger und Gewässerschutz
Lagerung und Ausbringung von Wirtschaftsdüngern in der Landwirtschaft

Inhalt:

  • Art und Anfall von Wirtschaftsdüngern
  • Lagerung von Stallmist, Jauche, Gülle und Gärrest
  • Nährstoffgehalt und Nährstoffwirkung von Wirtschaftsdüngern
  • Gefährdung der Oberflächengewässer und des Grundwassers durch Wirtschaftsdünger
  • Ausbringung von Wirtschaftsdüngern
  • Hinweise auf Rechtsgrundlagen
  • Düngemittelverordnung
  • Düngeverordnung
  • Wasserhaushaltsgesetz (WHG), Bayerisches Wassergesetz (BayWG)
  • Anlagenverordnung (VAwS)
  • Bayerische Bauordnung (BayBO)
  • Strafgesetzbuch (StGB)
  • Bautechnische Hinweise
  • Sonstige Merkblätter

Rechtliche Grundlagen beim Inverkehrbringen von Wirtschaftsdüngern

Beim Inverkehrbringen von Wirtschaftsdüngern sowie von Stoffen, die als Ausgangsstoff oder Bestandteil Wirtschaftsdünger enthalten, sind eine Reihe von düngerechtlichen und tierseuchenrechtlichen Regelungen zu beachten. In der nachfolgenden Übersicht sind die wichtigsten Fundstellen aufgelistet.
(Quelle: Landwirtschaftskammer Niedersachsen)

Kontaktadresse Niedersachsen:
Heinz-Hermann Wilkens
Nährstoffkreislaufwirtschaft, Düngerecht
Telefon: 0441 801-366
Telefax: 0441 801-166
E-Mail:

Verordnungen der Europäischen Union:

Deutsche Gesetze und Verordnungen:

Runderlass des Landes Niedersachsen zur Zwischenlagerung von Stallmist und Geflügelkot:

Zugelassene Betriebe für tierische Nebenprodukte nach Verordnung (EG) Nr. 1774/2002:


Zwischenlagerung von Stallmist und Geflügelkot in der Feldmark (am Ackerrand) einiger Bundesländern


Neue Regeln für den Gülleimport (Landwirtschaftl. Wochenblatt 40/2007)

Abnahme von ausländischen Wirtschaftsdüngern kann für Ackerbaubetriebe sinnvoll sein. Was bei den Importen beachtet werden muss, erläutert Gösta-Harald Fuchs, Landwirtschaftskammer NRW.

 

Landwirtschaftliches Wochenblatt 8/2010 (Artikel auf Anfrage)
Wirtschaftsdüngerimporte aus dem EU-Ausland
Über Neuerungen im Genehmigungsverfahren und Vorschriften bei der Düngung mit importierten Wirtschaftsdüngern informiert Gösta-Harald Fuchs, Landwirtschaftskammer NRW, Münster.

 

Landwirtschaftskammer NRW (September 2011)
Wirtschaftsdüngerimporte aus dem EU-Ausland
Das bisherige Genehmigungsverfahren für den Import von Wirtschaftsdüngern nach NRW wurde mit Wirkung vom 19. August 2011 geändert. Durch die neuen Regelungen wird es möglich, verarbeitete Gülle von Klauen- und Pelztieren ohne Genehmigung des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) nach NRW zu importieren. Gülle und auch Mist werden als verarbeitet bezeichnet, wenn sie mindestens 60 Minuten auf 70 °C erhitzt wurden und damit als hygienisiert gelten. Unverarbeitete Gülle sowie unverarbeiteter Mist von Klauentieren dürfen auch in Zukunft nicht nach NRW importiert werden.

 

Bundesverband Lohnunternehmer (November 2012)
Gülleimporte aus Holland werden nun überwacht

 

Grüne Niedersachsen, Kleine Anfrage Landtag, März 2012
Gülleproblem größer als bisher zugegeben?



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