Bauernhöfe statt Agrarfabriken – Die Bewegung gegen Agrarindustrie in Deutschland auf einer Karte


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Stand: 27.10.2013

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11 Gedanken zu “Bauernhöfe statt Agrarfabriken – Die Bewegung gegen Agrarindustrie in Deutschland auf einer Karte

  1. Liebe Engagierte für artgemäße Nutztierhaltung,

    vor Kurzem habe ich eine Petition ‚Ökologische Mehrwertsteuerreform für eine Wende bei Nahrung, Verkehr, Energie und Produktherstellung‘ initiiert. Ich würde mich über Unterstützung und vor allem Verbreitung freuen. Die Petition sieht insbesondere für Biolebensmittel und damit für Fleisch, das nicht aus Massentierhaltung stammt, einen geringeren Mehrwertsteuersatz vor. Sie finden den Aufruf unter

    https://weact.campact.de/petitions/okologische-mehrwertsteuerreform-fur-eine-wende-bei-nahrung-verkehr-energie-und-produktherstellung

    Oder kurz: https://weact.campact.de/p/oekologisch-steuern

    Wer die Petition auf Facebook teilen möchte, kann dies bisher gerne unter https://www.facebook.com/frithjof.rittberger tun.

    In der Hoffnung, dass die Petition oder manches daraus Ihre Zustimmung findet, mit bestem Dank und freundlichen Grüßen

    Frithjof Rittberger

    ______________________
    Frithjof Rittberger
    Paul-Schneider-Str. 4
    72072 Tübingen
    E-Mail: frithjof.rittberger@gmx.de

    P.S.: Nachfolgend noch meine Argumente für die Forderung nach einer ökologisch orientierten Mehrwertsteuerreform:

    1. Diese Steuer wirkt in die Breite auf unterschiedlichste Produkte und Dienstleistungen und stellt dem politischen Aufwand, der zur Umsetzung eines einzelnen Projektes erforderlich ist, auch eine gewisse Öffentlichkeitswirkung gegenüber, so dass die Reform nicht so einfach heimlich nach dem nächsten Regierungswechsel wieder kassiert werden kann (wie z.B. eine Verbrauchssteuer in einem einzelnen Bereich).

    2. Die positive öffentliche Wirkung besteht auch darin, dass ökologische Produkte mit dem niedrigeren Steuersatz versehen sind. Langfristig halte ich den Ansatz am Verbraucher und in der Werbung für ebenso wirksam wie mehr im Verborgenen ansetzende Maßnahmen bei der Herstellung, die kurzfristig natürlich schon viel genauer wirken. Trotz Vorsteuerabzugs durch Produzent und Zwischenhandel wirkt die Besteuerung am Endverbraucher auch durch die veränderte Nachfrage und das veränderte Angebot in Handel und Dienstleistungen.

    3. Die Mehrwertsteuer muss nicht neu erhoben oder eingeführt werden, sie ist schon da, und sie wird im gegenwärtigen Zustand von vielen Seiten als reformbedürftig angesehen. Diese Chance zur Einflussnahme sollte nicht klassischen Lobbyisten überlassen, sondern sinnvoller genutzt werden.

    4. Die Befürchtung eines Missbrauchs der ökologischen Mehrwerststeuer(sätze) durch Unternehmen, Zwischenhandel und Handel ist Ansporn zu stärkerem Engagement seitens der Nationalstaaten bzw. der EU zugunsten ökologischer bzw. bio-fairer Zertifizierung und Kontrolle, da nicht nur wie bisher, Wettbewerb und Verbraucherschutz, sondern auch das Steuerrecht betroffen sein würden. Durch die ökofaire Ausrichtung wird auch ein Kriterium zur Bündelung und Gewichtung der längst unüberschaubaren und qualitativ zweifelhaften „Siegel“-Vielfalt geschaffen.

    5. Die Reform im Bereich der Mehrwertsteuer zwingt stärker als nationale Einzelmaßnahmen in einzelnen Bereichen dazu, auf eine EU-weite Mehrwertsteuerreform hinzuwirken, die besser dem Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung begegnen kann, als nationale Einzelabgaben oder Subventionen.

  2. Pingback: Karten zur Massentierhaltung

  3. Sehr geehrter Herrr Michael Hettwer,

    auf der Karte sind zwei Bürgerinitiativen für Buxtehude-Hedendorf eingezeichnet.
    Diese Angabe ist unrichtig.
    Es gibt nur die Bürgerinitiative Hedendorf und Umgebung e.V. mit der Adresse
    Buxtehude-Hedendorf Fuhrenkampsweg 6.
    Wir bitten um eine entsprechende Berichtigung.

    Mit freundlichem Gruß

    Bernd Prang
    Vorsitzender

    • Lieber Bernd Prang,

      die 2. „BI“ ist die AUN – Arbeitsgemeinschaft Umweltplanung Niederelbe e.V. ist ebenfalls Teil unseres Netzwerks.

      Gibt es die AUN nicht mehr, oder gab es eine Fusion mit der BI Hedendorf und Umgebung?

      Herzlichen Gruß

      Michael Hettwer

      • Sehr geehrte Damen und Herren,

        ich wohne in Suedlohn-Oeding. In meiner direkten Nachbasschaft befinden sich Schweinemastställe, von Niederländern betrieben, die neuerlich eine Genehmigung für das Halten von Schweinen erhalten haben (Kreis Borken) die über je 5000 Stück liegen. Außerdem befindet sich eine Mastanlag im Besitz eines Niederländers, der hier mehr als 7000 Schweine mästet, in den Niederlanden mehr als 50.000 Schweine hat und dort bereits mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten ist. Es handelt sich dabei um einen Familenclan, wobei ich nicht behaupten kann, ob der Sohn, der hier vor Ort den Stall betreitbt auch in solche Ungereimtheiten in den NL betroffen ist. Die Befürchtungen sind deshalb, ob es denn mit dem Gülleaufkommen hier und dort im gesetzlichen Rahmen verläuft.

        Ferner habe wir hier in Südlohn eine Schweinemastanlage, die mehr als 10.000 Schweine mästet.
        Also – Ihre Darstellung scheint für den Kreis Borken bei weitem nicht dem aktuellen Entwicklungsstand entspredchen!

        Mit freundlichen Grüßen

        Josef Schleif

  4. Hallo,wir haben vor einigen Wochen eine BI gegründet mit dem Namen :
    BI für Landwirtschaft und gesunden lebensraum.es gibt hier bereits in unmittelbarer Nähe zu 42111 wuppertal Ortsteil dönberg 3 gigantische Legehennen Fabriken vom Betreiber Richard Hennenberg.nun soll unmittelbar an ein
    Wohngebiet grenzend( im Naturschutzgebiet ),eine vierte Fabrik zwischen Sportplatz u stürmannsweg
    geplant sein.von wem,ist noch unklar…..bitte tragen sie uns mit ein.
    http://Www.lebensraum-doenberg.de

  5. Liebe Fr. Stampe!
    Prinzipiell habe ich nichts gegen Agra-Fabriken, weil ich die Gleichung:Industrie=Fron(Mensch u. Tier), für einen totalen Blödsinn halte.
    Bin ich doch für die 35Landwirtstundenwoche. Allerdings halte ich auch sehr viel
    vom klugen Bauernverstnd, deshalb ist die Förderung des mittelständigen Land-
    wirtschaftsbetrieb gesellschaftlich äußerst wichtig.
    Glückliche Tiere, glücklicher Landwirt,glücklicher Städter
    B.B.

  6. Bi Zschoppach gegen die Brüterei Doberschwitz von der SFG-Hilbersdorf ,Zubringer für Wiesenhof, gehört der großen Brüterei Süd an, die ein Teil von Wiesenhof ist.
    Die Anlage umfasst 38.100 Legehennen.

  7. Hallo,
    seit Anfang April 2013 haben wir eine BI gegen einen Junghennenaufzuchtstall mit 26000 Tieren in Moorlage gegründet. Leider sind wir noch nicht auf der Karte verzeichnet. Der Stall soll in der Näher der „Bülter Straße 16, 26629 Großefehn“ gebaut werden.

  8. Lieber Michael Hettwer,

    die Karte ist großartig, weil sie verdeutlicht, dass sich so viele Initiativen besonders auch in Niedersachsen gebildet haben. Danke für diese großartige Leistung, alles in einer Karte darzustellen.
    Wäre es wohl möglich, auch unsere „BI contra Tierfabriken in Rodewald“ dort mit zu vermerken? Das würde mich sehr freuen.

    Herzliche Grüße,
    Helmut Grupe

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