Ansprechpartner in deiner Region







Ulrich Schulze - proM.U.T. e.V. Michael Hettwer - BIM Sonja Sonnenburg - BI Tuchtberg Eckehard Niemann - AbL Nds. Wilfried Papenhusen - Bündnis MUT Susanne Grube - BUND Kreisgruppe Ammerland Burkhard Kursch - BI Norden Helga Laue - BI Lahstedt-Ilsede Katja Hübner - NABU Grafschaft Bensheim/Emsland Landesnnetzwerk Niedersachsen Bauernhöfe statt Agrarfabriken

Ein Gedanke zu “Ansprechpartner in deiner Region

  1. Liebe Engagierte für artgemäße Nutztierhaltung,

    vor Kurzem habe ich eine Petition ‘Ökologische Mehrwertsteuerreform für eine Wende bei Nahrung, Verkehr, Energie und Produktherstellung’ initiiert. Ich würde mich über Unterstützung und vor allem Verbreitung freuen. Die Petition sieht insbesondere für Biolebensmittel und damit für Fleisch, das nicht aus Massentierhaltung stammt, einen geringeren Mehrwertsteuersatz vor. Sie finden den Aufruf unter

    https://weact.campact.de/petitions/okologische-mehrwertsteuerreform-fur-eine-wende-bei-nahrung-verkehr-energie-und-produktherstellung

    Oder kurz: https://weact.campact.de/p/oekologisch-steuern

    Wer die Petition auf Facebook teilen möchte, kann dies bisher gerne unter https://www.facebook.com/frithjof.rittberger tun.

    In der Hoffnung, dass die Petition oder manches daraus Ihre Zustimmung findet, mit bestem Dank und freundlichen Grüßen

    Frithjof Rittberger

    ______________________
    Frithjof Rittberger
    Paul-Schneider-Str. 4
    72072 Tübingen
    E-Mail: frithjof.rittberger@gmx.de

    P.S.: Nachfolgend noch meine Argumente für die Forderung nach einer ökologisch orientierten Mehrwertsteuerreform:

    1. Diese Steuer wirkt in die Breite auf unterschiedlichste Produkte und Dienstleistungen und stellt dem politischen Aufwand, der zur Umsetzung eines einzelnen Projektes erforderlich ist, auch eine gewisse Öffentlichkeitswirkung gegenüber, so dass die Reform nicht so einfach heimlich nach dem nächsten Regierungswechsel wieder kassiert werden kann (wie z.B. eine Verbrauchssteuer in einem einzelnen Bereich).

    2. Die positive öffentliche Wirkung besteht auch darin, dass ökologische Produkte mit dem niedrigeren Steuersatz versehen sind. Langfristig halte ich den Ansatz am Verbraucher und in der Werbung für ebenso wirksam wie mehr im Verborgenen ansetzende Maßnahmen bei der Herstellung, die kurzfristig natürlich schon viel genauer wirken. Trotz Vorsteuerabzugs durch Produzent und Zwischenhandel wirkt die Besteuerung am Endverbraucher auch durch die veränderte Nachfrage und das veränderte Angebot in Handel und Dienstleistungen.

    3. Die Mehrwertsteuer muss nicht neu erhoben oder eingeführt werden, sie ist schon da, und sie wird im gegenwärtigen Zustand von vielen Seiten als reformbedürftig angesehen. Diese Chance zur Einflussnahme sollte nicht klassischen Lobbyisten überlassen, sondern sinnvoller genutzt werden.

    4. Die Befürchtung eines Missbrauchs der ökologischen Mehrwerststeuer(sätze) durch Unternehmen, Zwischenhandel und Handel ist Ansporn zu stärkerem Engagement seitens der Nationalstaaten bzw. der EU zugunsten ökologischer bzw. bio-fairer Zertifizierung und Kontrolle, da nicht nur wie bisher, Wettbewerb und Verbraucherschutz, sondern auch das Steuerrecht betroffen sein würden. Durch die ökofaire Ausrichtung wird auch ein Kriterium zur Bündelung und Gewichtung der längst unüberschaubaren und qualitativ zweifelhaften „Siegel“-Vielfalt geschaffen.

    5. Die Reform im Bereich der Mehrwertsteuer zwingt stärker als nationale Einzelmaßnahmen in einzelnen Bereichen dazu, auf eine EU-weite Mehrwertsteuerreform hinzuwirken, die besser dem Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung begegnen kann, als nationale Einzelabgaben oder Subventionen.

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